Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

GTS MAGAZIN 1

70 JUBILÄUMSAUSGABE G E H E I M T I P P S T U T T G A R T Hiertreffen sich Hopfen und Malz: BrauereiführungenbeiDinkelacker-SchwabenBräu Wasser, Hopfen, Malz und eine gute Portion Gründergeist: Kommerzienrat Carl Dinkelacker hatte im Jahr 1888 eine wirklich gute Idee, die bis heute überdauert. HOPFEN UND MALZ Es ist zwar nicht überliefert, aber wir nehmen mal an, dass er selbst dem Gerstensaft nicht ganz abgeneigt war. Auf jeden Fall ging seine Leidenschaft weit genug, um seine gleichnamige Brau- erei zu gründen. So ist jene Brauerei auch noch 126 Jahre später am Standort in der Tübinger Straße 46 in Stuttgart zu finden, als Carl Dinkelacker beschloss, in unmittelbarer Nähe der Karlshöhe sein flüssiges Lebenswerk zu verwirklichen. Doch genug in der Vergangenheit geschwelgt. Wenn man sich heute auf den Weg in die Tübinger Straße macht, braucht man ab einer gewissen Ent- fernung eigentlich nur noch der Nase zu folgen. Der Geruch nach Malz ist kaum zu verfehlen und der Bierdurst setzt auch schon am frühen Abend ein. Denn heute geht es nicht darum, lässig an den Tresen gelehnt die vielfältigen Sorten zu probieren, sondern darum zu verstehen, was eigentlich passiert, bevor die goldene Flüssigkeit in den Zapfhahn gelangt. Das haben wir uns nicht alleine gedacht. Um kurz vor achtzehn Uhr trifft sich eine Gruppe von Bierliebhabern in Carl's Braukeller, der seit der Renovierung im Sommer 2012 zur Dinkelacker Brauerei- gaststätte gehört. Hier gibt es natürlich nur einen möglichen Eisbre- cher: das erste Glas Bier. Dieser Einstieg scheint allen sehr zuzusagen. Es wird an Tulpen genippt und hier und da zeigt sich die Fähigkeit zu beeindruckend großen Schlucken. Auswählen kann man aus vier Sorten von den namensgebenden Sorten Dinkelacker und Schwaben Bräu, bis hin zu Wulle Bier und den Sanwald Weizenbieren. Mit den so eingestimmten Geschmacksknos- pen kann die Tour losgehen. Erst mal in die Katakomben der Brauerei, in denen das „am Anfang beginnen“ wirklich ernst genommen wird. Denn statt auf große Maschinen, trifft man hier auf Natur. Auf Hopfen und Gerste in ihrer ursprünglichsten Form, um ganz genau zu sein. Hier darf zugepackt werden. Wir riechen und zerbröseln die Wun- derpflanzen, aber noch ist es ziemlich schwer sich vorzustellen, dass daraus eines der beliebtesten Getränke Deutschlands werden soll. Unser Nebenmann hat sich für's Schmecken entschieden und gönnt sich eine halbe Hand Gerstenmalz, ermuntert von unserem gut

Seitenübersicht