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GTS MAGAZIN 1

67JUBILÄUMSAUSGABE S T U T T G A R T R O C K T ! Warst du für Dr.Klein das erste Mal in Stuttgart? Nein, ich hatte bereits 2010 ein Engagement an der Schauspielbühne Stuttgart. Dort stand ich in „Die Ratten“ auf der Bühne. Für das Stück habe ich anschlie- ßend den Förderpreis als beste Nachwuchsschauspie- lerin erhalten, was mich sehr gefreut hat. Zu der Zeit habe ich am Bopser gewohnt. Die Ecke ist echt schön. Eigentlich wohnst du aber in Berlin. Was ist für dich der Hauptunterschied zwischen Stuttgart und Berlin? Stuttgart hat mit der Königsstraße und dem Schlos- splatz ein Zentrum.So was gibt es in Berlin mit den gro- ßen Stadtbezirken nicht. Jeder Bezirk für sich ist schon eine kleine Stadt. Ich wohne im Moment in Kreuzberg und fühle mich sehr wohl hier. Und was gefällt dir besser? Also ich muss schon sagen, dass ich in Berlin verliebt bin. Daher müsste ich mich für Berlin entscheiden, wenn ich gezwungen wäre. Aber Stuttgart hat auch seine schönen Seiten. Das Teehaus am Bopser ist bei- spielsweise einer meiner Stuttgarter Lieblingsorte. Wie kamst du zu der Rolle bei Dr. Klein? Die Anfrage kam ganz klassisch über meine Agentur. So wurde ich zum Casting eingeladen und man hat sich für mich entschieden, worüber ich mich sehr gefreut habe. Gibt es denn Gemeinsamkeiten zwischen dir und deiner Rolle Nanny Abel? In jeder Rolle die ich spiele, steckt immer eine kleine Seite von mir selbst. Man muss diese „Miniseite“ finden und dann ausbauen. Ich bringe immer einen bestimm- ten Charakterzug mit in die jeweilige Rolle. Anders wäre das nicht möglich. Was ist für dich denn das Besondere an der Serie Dr. Klein? Die Geschichte wird horizontal erzählt, d.h. der Zu- schauer erfährt während jeder einzelnen Folge immer mehr über die verschiedenen Charaktere und die Zusammenhänge zwischen den Rollen. Man kann so die Figuren nach und nach besser kennenlernen, was die Sache spannend macht. Für mich persönlich war der Dreh einfach eine tolle Zeit mit einem super Team. Bei einer Serie lernt man die Kollegen einfach besser kennen als bei einer Kinoproduktion, bei der man nur 4 Wochen dreht und danach wieder jeder seine Wege geht. Hast du denn noch einen Geheimtipp in Stuttgart für unsere Leser? Wir waren einmal nach einem Drehtag mit dem ganzen Team in der Schankstelle. Ob das jetzt ein Geheimtipp ist, weiß ich nicht, es war jedenfalls sehr schön da. Wo kann man dich in nächster Zeit sehen? Sowohl auf der Kinoleinwand als auch im TV. Ich habe bei der englischen Kinoproduktion „Absolution“ mit- gewirkt. Im Moment ist der Film in der Postproduktion und wird vermutlich nur auf dem englischsprachigen Markt laufen. Aber im neuen Berliner Tatort spiele ich auch eine kleine Rolle. Hast du denn ein Lebensmotto? Das ändert sich bei mir von Zeit zu Zeit. Aber im Moment möchte ich einfach jeden Tag bestmöglich genießen. Foto: Nadja Klier

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